| Wohin mit dem Geld in der Euro-Krise? | Umschichten kostet nur Gebühren – Gold ohne, Immobilien mit viel Nutzwert |  | Die Finanzkrise der Griechen hat die Euro-Zone in Turbulenzen gebracht. Die gemeinsame Währung, der Euro, geht in die Knie. Bei vielen Anlegern wächst schon wieder die Angst ums Ersparte. Bei den Verbraucherzentralen laufen die ersten besorgten Anfragen auf, ob bisherige Weichenstellungen richtig sind oder Rücklagen nicht doch lieber umgeschichtet werden sollten, beispielsweise in Gold, Immobilien oder Dollar, wie Annabel Oelmann von der Verbraucherzentrale Düsseldorf berichtet.
Schnell noch rein in Gold?
Das Edelmetall ist momentan die begehrteste Geldanlage weltweit. Anleger kaufen schon seit Monaten alles, was sie an Goldigem kriegen können. Die Feinunze kostet aktuell 1.182 Dollar. Doch je stärker die Kaufwut, desto schwankungsanfälliger der Markt. Jetzt lieber die Finger davon lassen, rät Beck: „Das ist eine klassische Blase.“ Die Annahme, Gold sei in Krisenzeiten wertstabil, gelte nicht mehr. Der Nutzwert liege bei null. „Teuer und spekulativ“, winkt auch Oelmann ab. Wer unbedingt kaufen will, sollte das in Tippelschritten tun, Rückschläge nutzen und nicht das ganze Ersparte investieren.
Wie steht's um den Immobilienkauf?
„Betongold“ ist infolge von Euro-Schwäche und Griechenland-Krise ein Investitions-Schlager. Maklerverbände melden deutlich steigende Kauflust in Ballungsräumen. Immobilien gelten als inflationssicher und solides Fundament fürs Alter. Überdies sind die Bauzinsen auf historischem Tiefstand. Und der Andrang drückt insgesamt die Preise. Der Immobilienkauf für den Eigenbedarf biete einen großen Nutzwert, betont Beck. Sein Tipp: Jetzt zugreifen, wer damit schon länger liebäugele und ein geeignetes Objekt in guter Lage finde. Als Kapitalanlage kann das Investment rentabel sein, muss es aber nicht. Eigenkapital von etwa 20 Prozent der Kaufsumme ist wichtig, aber nicht zwingend erforderlich. |
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| Leichte Entspannung bei den Wohnungsmieten westlich des Münchner Zentrums | Kaltmieten ganz leicht rückläufig in vielen Stadtteilen in und um Neuhausen |  | Münchens Stadtverwaltung ist darauf aus, ein aktuelles Bild über die finanzielle Situation der Bewohnerinnen und Bewohner zu bekommen. Dazu gehört auch, wie viel Miete die Münchnerinnen und der Münchner im Schnitt bezahlen und ob sie sie für angemessen erachten. Das alles wird gerade mit einem detaillierten Fragebogen in 10.000 Haushalten erhoben. Unsere Beobachtungen zeigen, dass sich in den Stadtteilen westlichen des Zentrums ein wenig bewegt hat bei den Kaltmieten.
Moosach ist ein Stadtteil im Norden des betrachteten Gebiets. Hier leben viele Familien und man findet einige Gewerbeanlagen. Die Mieten sind vergleichsweise günstig, im Schnitt kostet eine Wohnung dort 11,20 Euro pro Quadratmeter und Monat. Auch der Stadtteil Sendling-Westpark ist nicht wirklich teurer für Mieterinnen und Mieter, die Durchschnittskaltmiete von Wohnungen liegt dort bei 11,30 Euro pro Quadratmeter und Monat.
Natürlich bezahlt man im noblen Nymphenburg die höchsten Mietpreise des Gebiets. Hier sind das Schloss, große Parkanlagen und schöne Villen zu Hause. Im Schnitt gibt man dort für eine Mietwohnung 13 Euro pro Quadratmeter aus. Die Preise sind damit im Vergleich zu unserer Analyse im ersten Halbjahr 2009 leicht zurückgegangen. In Neuhausen, dem zweitteuersten Stadtteil des betrachteten Gebiets, kostet eine Mietwohnung durchschnittlich 12,40 Euro pro Quadratmeter im Monat.
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| Immobilien in München: Wenig Angebot zu gesalzenen Preisen - Hauskauf im Zentrum | Preise für Wohnhäuser rund um die Innenstadt der bayerischen Metropole |  | Münchens Mitte ist begehrt. Bei Singles, bei Gutverdienenden und Geschäftsleuten. Kein Wunder also, dass man hier tief in die Tasche greifen muss, um ein Eigenheim zu erwerben. Der Durchschnittswert der Angebotspreise rund um die Altstadt liegt nach unserer Analyse bei weit über dreitausend Euro, in den ganz begehrten Stadtteilen des Zentrums zahlt man leicht siebentausend Euro und mehr für ein Objekt. Und das Angebot lässt überall zu wünschen übrig.
Wer direkt in der Münchner Altstadt wohnen möchte und das auch noch im eigenen Häuschen, der muss im Schnitt 3.084 Euro pro Quadratmeter ausgeben. Allerdings ist man nach unserer Beobachtung lange auf der Suche nach einem Objekt, denn das Angebot ist knapp. Die Preise sind im Vergleich zu unseren Werten aus dem ersten Halbjahr 2009 übrigens im etwa sechs Prozent gestiegen. Im Stadtteil Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt sind die Preise dahingegen um etwa sieben Prozent gefallen. Ein Haus bleibt mit durchschnittlich 4.015 Euro pro Quadratmeter trotzdem teuer.
Lehel mit seiner tollen Lage ist deutlicher Gewinner unseres Preisvergleichs. Ein eigenes Häuschen, falls man eines findet, kostet durchschnittlich 7.137 Euro pro Quadratmeter und ist damit etwa fünf Prozent teurer als noch in den ersten sechs Monaten des vergangenen Jahres. In Haidhausen sind die Angebotspreise vergleichsweise stabil und Objekte werden im Schnitt zu 4.564 Euro pro Quadratmeter gehandelt.
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| München so teuer wie nie | Ob Doppelhaushälften, Reihenhäuser, Einfamilienhäuser oder Eigentumswohnungen - das Wohnen in München wird von Tag zu Tag teurer. |  | Doppelhaushälften, Reihenhausteile und Einfamilienhäuser so teuer wie nie, die Preise für Eigentumswohnungen nahe am Allzeithoch im Jahr 2002 - mit Rekorden wie diesen hat der Immobilienverband Süd (IVD) seinen Marktbericht für das Frühjahr 2008 vorgestellt.
Am Allzeithoch und darüber hinaus
Dafür untersuchte der IVD die Preisentwicklung bei verkauften Wohnimmobilien. "Während bayernweit zum ersten Mal seit 2005 wieder die Preise fielen", sagte IVD-Chef Stephan Kippes, "bleibt die Tendenz in München weiterhin steigend."
Durchschnittlich 580 000 Euro werden aktuell fällig für eine Doppelhaushälfte in München - nach 560 000 vor einem halben Jahr. Bei einem Reihenmittelhaus sind es 455 000 (zuletzt 445 000). Bei Eigentumswohnungen liegt der Preis pro Quadratmeter bei 2670 Euro - und damit nur 30 Euro unter dem Rekordwert vom Herbst 2002. ´
1080 Euro für den Quadratmeter
Den Rekordwert aus dieser Zeit überbieten können derzeit die in München allerdings seltenen Einfamilienhäuser: 725 000 Euro werden dafür im Schnitt fällig, nach zuletzt 705 000 Euro. Einen Anstieg gab es auch beim Baugrund: Der Quadratmeter für Grundstücke, auf denen mehrstöckige Häuser gebaut werden dürfen, liegt derzeit bei 1080 Euro - vor einem Jahr lag dieser Wert noch bei 950 Euro. Das entspricht einem Zuwachs um 13,5 Prozent.
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